Nachtflohmarkt
vom Samstag, 18. April 2026Stöbern in Kunst und Krempel bis die Sonne untergeht
Wenn sich vor der Bad Blankenburger Stadthalle eine Schlange bildet, muss nicht zwingend ein Star in der Stadt gastieren. Auch der Nachtflohmarkt hat viele Fans. Schon vor der Eröffnung um 16 Uhr windet sich meist die Warteschlange ums Hallenrund, reißt eine ganze Weile nicht ab. Erst danach wird es ruhiger. Ohne dass der Besucherstrom bis 23 Uhr gänzlich versiegt. Viermal im Jahr heißt es Feilschen, bis das Geld alle ist. Dort kommen Schnäppchenjäger ebenso auf ihre Kosten wie Sammler. Und Händler sowieso. Das befreiende Gefühl, sich von Dingen zu trennen, die man nicht mehr braucht, kennt wohl jeder. Auch die Suche nach einem besonderen Fundstück kann Freude bereiten. Wohl auch deshalb sind Flohmärkte so beliebt. Edel, rar, nostalgisch, kultig und nützlich. Über Puppen und Bären, Bilder und Grafiken, Bücher und Schallplatten, Schränke und Töpfe, Omas Nähkästchen bis hin zu Orden, Abzeichen, Münzen und Briefmarken wird hier so Einiges zum Feilschen und Handeln angeboten. Dabei ist es vor allem die besondere Mischung aus nostalgischem Flair und der Lust am Entdecken, die den Reiz des Stöberns ausmacht. Inmitten der unzähligen Exponate erzählen die Fundstücke oft ihre ganz eigenen Geschichten. Ob gezielte Suche nach einem Einzelstück oder spontaner Fund, das Erlebnis steht immer im Vordergrund. "Ich liebe Trödelmärkte", versichert Lars Landgraf aus Rudolstadt-Schwarza. Er hat gerade ein geschnitztes Kruzifix aus Holz, eine Luftaufnahme von Bad Blankenburg und zwei DVDs für seine Kinder gekauft. Sophie-Marie aus der Fröbelstadt lässt sich am Stand von Frank Machalett eine Konzertgitarre aus den 80ern zeigen und probiert sie auch gleich mal aus. Der Händler aus Hildburghausen verrät, dass sich die Jugend besonders für E?Gitarren interessiert. Auch Mike Facius von der Saalfelder Band AGF greift gleich mal spontan in die Saiten. Aura und ihr Bruder Arne aus Rudolstadt sind mit den Großeltern auf dem Nachtflohmarkt unterwegs und fündig geworden. Während es Letzterem die verschiedenen Pokémon Karten am Stand von Steffen Damasch aus Erfurt angetan haben, interessiert sich die Schwester für eine Dinosaurier Spielfigur. Eva und Marina sind hingegen extra zum Einkaufen aus Arnstadt zum Nachtflohmarkt gekommen. Die zwei jungen Frauen haben zwei Puppen erstanden. Am Samstag nutzten über 1000 Preisfüchse in der Stadthalle die Zeit, sich mit nötigen und unnötigen Sachen einzudecken. Denn selbst ein Schnäppchen will bezahlt sein, ehe es als Trophäe abtransportiert wird. und oft gespielt. Der Nachwuchs trete jetzt in seine Fußstapfen, sagt der sympathische Hallenser. Stunden später sind die meisten der gekauften Waren in Sack und Tüten.
von Roberto Burian
Wenn sich vor der Bad Blankenburger Stadthalle eine Schlange bildet, muss nicht zwingend ein Star in der Stadt gastieren. Auch der Nachtflohmarkt hat viele Fans. Schon vor der Eröffnung um 16 Uhr windet sich meist die Warteschlange ums Hallenrund, reißt eine ganze Weile nicht ab. Erst danach wird es ruhiger. Ohne dass der Besucherstrom bis 23 Uhr gänzlich versiegt. Viermal im Jahr heißt es Feilschen, bis das Geld alle ist. Dort kommen Schnäppchenjäger ebenso auf ihre Kosten wie Sammler. Und Händler sowieso. Das befreiende Gefühl, sich von Dingen zu trennen, die man nicht mehr braucht, kennt wohl jeder. Auch die Suche nach einem besonderen Fundstück kann Freude bereiten. Wohl auch deshalb sind Flohmärkte so beliebt. Edel, rar, nostalgisch, kultig und nützlich. Über Puppen und Bären, Bilder und Grafiken, Bücher und Schallplatten, Schränke und Töpfe, Omas Nähkästchen bis hin zu Orden, Abzeichen, Münzen und Briefmarken wird hier so Einiges zum Feilschen und Handeln angeboten. Dabei ist es vor allem die besondere Mischung aus nostalgischem Flair und der Lust am Entdecken, die den Reiz des Stöberns ausmacht. Inmitten der unzähligen Exponate erzählen die Fundstücke oft ihre ganz eigenen Geschichten. Ob gezielte Suche nach einem Einzelstück oder spontaner Fund, das Erlebnis steht immer im Vordergrund. "Ich liebe Trödelmärkte", versichert Lars Landgraf aus Rudolstadt-Schwarza. Er hat gerade ein geschnitztes Kruzifix aus Holz, eine Luftaufnahme von Bad Blankenburg und zwei DVDs für seine Kinder gekauft. Sophie-Marie aus der Fröbelstadt lässt sich am Stand von Frank Machalett eine Konzertgitarre aus den 80ern zeigen und probiert sie auch gleich mal aus. Der Händler aus Hildburghausen verrät, dass sich die Jugend besonders für E?Gitarren interessiert. Auch Mike Facius von der Saalfelder Band AGF greift gleich mal spontan in die Saiten. Aura und ihr Bruder Arne aus Rudolstadt sind mit den Großeltern auf dem Nachtflohmarkt unterwegs und fündig geworden. Während es Letzterem die verschiedenen Pokémon Karten am Stand von Steffen Damasch aus Erfurt angetan haben, interessiert sich die Schwester für eine Dinosaurier Spielfigur. Eva und Marina sind hingegen extra zum Einkaufen aus Arnstadt zum Nachtflohmarkt gekommen. Die zwei jungen Frauen haben zwei Puppen erstanden. Am Samstag nutzten über 1000 Preisfüchse in der Stadthalle die Zeit, sich mit nötigen und unnötigen Sachen einzudecken. Denn selbst ein Schnäppchen will bezahlt sein, ehe es als Trophäe abtransportiert wird. und oft gespielt. Der Nachwuchs trete jetzt in seine Fußstapfen, sagt der sympathische Hallenser. Stunden später sind die meisten der gekauften Waren in Sack und Tüten.
von Roberto Burian